AUTOZUG Sylt – immer online zwischen Meer und Festland

Die Überfahrt mit dem AUTOZUG nach Sylt dauert knapp 40 Minuten, doch genau diese kurze Strecke stellt besonders hohe Anforderungen an die Funktechnik. Zwischen Festland und Insel wechseln Funkzellen in schneller Folge und Fahrzeugaufbauten schatten Signale ab. Für Fahrgäste bedeutet das ohne geeignete Technik: abbrechende Verbindungen genau dann, wenn man sie braucht.

Mit der Modernisierung seiner Flotte verfolgte der Betreiber daher ein klares Ziel:
Der Zug sollte nicht nur Fahrzeuge und Passagiere transportieren, sondern während der gesamten Überfahrt auch zuverlässig online bleiben.

Vom Umbauprojekt zur Digitalplattform

Bereits im Oktober 2018 beauftragte die RDC AUTOZUG Sylt GmbH die KNRBB GmbH mit der Projektleitung zur Erweiterung der Flotte um 34 Fahrzeuge. Als Basis dienten vierachsige Güterwagen der Bauart Snps 475, die für den Autotransport angepasst wurden. Neben konstruktiven Änderungen mussten Anforderungen aus dem Personentransport umgesetzt werden, darunter Notbremszugänglichkeit, Rettungswege und Brandschutz.

Parallel entstand der Wunsch nach moderner Fahrgastkommunikation.

KNRBB koordinierte alle Beteiligten von Konstruktion und Fertigung bis zur Inbetriebnahmegenehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt. Innerhalb dieses Netzwerks arbeiteten spezialisierte Partner eng zusammen:

IME, umetec, Westermo und Antonics sind Mitglieder des KNRBB-Netzwerks. Die Umsetzung wurde damit zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie abgestimmte Kompetenzen innerhalb eines starken Partnerverbunds ein komplexes Bahnprojekt effizient realisieren können.

Technischer Ansatz: Verbindung stabilisieren statt Signal verstärken

Auf dem Syltdamm liegt die Herausforderung nicht in der maximalen Sendeleistung, sondern in der Kontinuität der Verbindung. Entscheidend ist ein System, das Netzwechsel unmerklich verarbeitet und im Fahrzeug eine gleichmäßige Funkfläche erzeugt.

Die Lösung besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Ebenen:
einer robusten Außenanbindung an die Mobilfunknetze und einer homogenen WLAN-Versorgung im Zug. Dafür entwickelte Antonics eine speziell auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Antennenlösung.

Technischer Ansatz: Verbindung stabilisieren statt Signal verstärken

Auf dem Syltdamm liegt die Herausforderung nicht in der maximalen Sendeleistung, sondern in der Kontinuität der Verbindung. Entscheidend ist ein System, das Netzwechsel unmerklich verarbeitet und im Fahrzeug eine gleichmäßige Funkfläche erzeugt.

Die Lösung besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Ebenen:
einer robusten Außenanbindung an die Mobilfunknetze und einer homogenen WLAN-Versorgung im Zug. Dafür entwickelte Antonics eine speziell auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Antennenlösung.

Technischer Ansatz: Verbindung stabilisieren statt Signal verstärken

Auf dem Syltdamm liegt die Herausforderung nicht in der maximalen Sendeleistung, sondern in der Kontinuität der Verbindung. Entscheidend ist ein System, das Netzwechsel unmerklich verarbeitet und im Fahrzeug eine gleichmäßige Funkfläche erzeugt.

Die Lösung besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Ebenen:
einer robusten Außenanbindung an die Mobilfunknetze und einer homogenen WLAN-Versorgung im Zug. Dafür entwickelte Antonics eine speziell auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Antennenlösung.

Technischer Ansatz: Verbindung stabilisieren statt Signal verstärken

Auf dem Syltdamm liegt die Herausforderung nicht in der maximalen Sendeleistung, sondern in der Kontinuität der Verbindung. Entscheidend ist ein System, das Netzwechsel unmerklich verarbeitet und im Fahrzeug eine gleichmäßige Funkfläche erzeugt.

Die Lösung besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Ebenen:
einer robusten Außenanbindung an die Mobilfunknetze und einer homogenen WLAN-Versorgung im Zug. Dafür entwickelte Antonics eine speziell auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Antennenlösung.

Technischer Ansatz: Verbindung stabilisieren statt Signal verstärken

Auf dem Syltdamm liegt die Herausforderung nicht in der maximalen Sendeleistung, sondern in der Kontinuität der Verbindung. Entscheidend ist ein System, das Netzwechsel unmerklich verarbeitet und im Fahrzeug eine gleichmäßige Funkfläche erzeugt.

Die Lösung besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Ebenen:
einer robusten Außenanbindung an die Mobilfunknetze und einer homogenen WLAN-Versorgung im Zug. Dafür entwickelte Antonics eine speziell auf die Kundenanforderungen zugeschnittene Antennenlösung.

Außenanbindung: Der Zug als mobiler Teilnehmer im 5G-Netz

Für die Verbindung zu den öffentlichen Netzen wurden auf dem Fahrzeugdach knapp 20 Multiband-Bahnantennen installiert: die Antonics X-Plecs®-TOP 120 AMR 5G.

Die Antenne deckt gleichzeitig GSM-R, LTE und 5G sowie WLAN-Frequenzen ab. Durch die rundstrahlende Charakteristik bleibt die Verbindung unabhängig von Fahrtrichtung stabil, während ein Antennengewinn von bis zu 10,5 dBi im oberen Mobilfunkband auch weiter entfernte Basisstationen zuverlässig nutzbar macht.

Der Bordrouter kann dadurch permanent das beste verfügbare Netz auswählen, ohne wahrnehmbare Unterbrechung für die Nutzer.

Innenversorgung: Gleichmäßiges WLAN für alle Wagenbereiche

Die ankommenden Daten werden anschließend im Fahrzeug verteilt. Dafür kommen um die 40 Innenantennen zum Einsatz: die Antonics OmPlecs®-TOP 90 RAIL WiFi.

Sie unterstützt WLAN-2.4-, 5- und 6E-Bänder und nutzt kreuzpolarisierte MIMO-Technologie. Ein Diversity-Gain von über 9,97 sorgt für stabile Datenraten auch bei bewegten Endgeräten. Durch die omnidirektionale Abstrahlung entsteht eine gleichmäßige Funkzelle entlang des gesamten Wagens. Damit verschwindet der typische Unterschied zwischen „nah am Access Point“ und „am Wagenende“.

Inbetriebnahme und Nutzen

Nach rund acht Monaten Projektlaufzeit, gingen die modernisierten Fahrzeuge in den Betrieb.

Seitdem können Fahrgäste während der gesamten Überfahrt:

  • online arbeiten
  • streamen und kommunizieren
  • ohne Verbindungsabbrüche navigieren

Die Datenverbindung bleibt über die gesamte Überfahrt stabil bestehen.

Fazit: Ein Netzwerkprojekt in der Praxis

Die Digitalisierung des AUTOZUG Sylt entstand nicht durch eine einzelne Komponente, sondern durch abgestimmte Zusammenarbeit:

KNRBB führte das Projekt, IME integrierte die Systemtechnik, Westermo stellte die Router als Signalverarbeitungseinheiten bereit, Antonics lieferte die Antennen und die NEG hat die Komponenten auf den Fahrzeugen montiert.

Aus ehemaligen Güterwagen wurde ein vernetzter Zug. Der AUTOZUG Sylt transportiert heute Autos, Passagiere und gleichzeitig stabile Internetverbindungen über das Wattenmeer und zählt damit zu den wenigen Güterzügen weltweit mit WLAN-Versorgung.

Sylt in Kürze: Wussten Sie schon?

Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel, ein Sehnsuchtsort zwischen rauer Natur und mondänem Lebensgefühl. Erreichbar ist sie über Land nur auf einem Weg: per Bahn über den Hindenburgdamm, der die Insel seit 1927 mit dem Festland verbindet.

  • Kein Auto ohne Zug: Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, fährt huckepack auf dem Autozug über den rund 11 Kilometer langen Damm. Rund 900.000 Gäste besuchen Sylt jedes Jahr
  • Fahrt mit Aussicht: Während der etwa 35-minütigen Überfahrt bleiben die Fahrgäste im Auto sitzen und genießen den Blick über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.
  • Immer in Bewegung: Wind, Wellen und Gezeiten formen die Insel täglich neu, mit fast 40 Kilometern feinstem Sandstrand an der Westküste.
Lighthouses of Sylt, North Frisia, Germany

Sylt in Kürze: Wussten Sie schon?

Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel, ein Sehnsuchtsort zwischen rauer Natur und mondänem Lebensgefühl. Erreichbar ist sie über Land nur auf einem Weg: per Bahn über den Hindenburgdamm, der die Insel seit 1927 mit dem Festland verbindet.

  • Kein Auto ohne Zug: Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, fährt huckepack auf dem Autozug über den rund 11 Kilometer langen Damm. Rund 900.000 Gäste besuchen Sylt jedes Jahr
  • Fahrt mit Aussicht: Während der etwa 35-minütigen Überfahrt bleiben die Fahrgäste im Auto sitzen und genießen den Blick über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.
  • Immer in Bewegung: Wind, Wellen und Gezeiten formen die Insel täglich neu, mit fast 40 Kilometern feinstem Sandstrand an der Westküste.
On the shores of the North Sea in Denmark

Sylt in Kürze: Wussten Sie schon?

Sylt ist die größte deutsche Nordseeinsel, ein Sehnsuchtsort zwischen rauer Natur und mondänem Lebensgefühl. Erreichbar ist sie über Land nur auf einem Weg: per Bahn über den Hindenburgdamm, der die Insel seit 1927 mit dem Festland verbindet.

  • Kein Auto ohne Zug: Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, fährt huckepack auf dem Autozug über den rund 11 Kilometer langen Damm. Rund 900.000 Gäste besuchen Sylt jedes Jahr
  • Fahrt mit Aussicht: Während der etwa 35-minütigen Überfahrt bleiben die Fahrgäste im Auto sitzen und genießen den Blick über das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.
  • Immer in Bewegung: Wind, Wellen und Gezeiten formen die Insel täglich neu, mit fast 40 Kilometern feinstem Sandstrand an der Westküste.
View through the rearview mirror of cars on the upper deck of a car train